Sonntag, 28. Februar 2010

4. Twittwoch Ruhr - 24.02.2010 - Update

Update:
Als Nachtrag zum Twittwoch Artikel gibts jetzt, wie man sieht, noch das Video vom Twick.it Vortrag.


Ursrünglicher Artikel von 25.02.2010:
Das war er also. Mein erster Twittwoch. Und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.Die Location könnte mit dem Unperfekthaus in Essen ja schon einmal nicht besser gewählt sein. Wer schon einmal hier war, weiß was ich meine. Nicht nur, dass hier für 5,50€ alle nichtalkoholischen Getränke unbegrenzt zur Verfügung stehen (und Bier auch nur eine Eurone kostet). Besonders das kreative Flair lädt zur offen Diskussion ein. Das der frisch renovierte Raum leider entweder zu hell oder zu dunkel war, war auch das einzig nagative, was aber auch nur störte beim filmen oder fotographieren.

Googles neuer Social Media Dienst Buzz war das erste Thema des Abends. Hierzu gab es einen Vortrag von @schwarzgold aka Christoph Müller-Girod indem er zuerst die Funktionsweise von Buzz erläutert hat und dann natürlich versucht hat aufzuzeigen warum Buzz einen echten Mehrwert neben Twitter und Facebook darstellt. Seine Hauptargumente für Buzz sind vor allem die guten Integrationsmöglichkeiten der anderen Google Dienste (etwa Wave) und natürlich viel wichtiger, die Möglichkeit mit mehr als 140 Zeichen wirklich ein "buzzen" erzeugen zu können. Durch die Funktion, dass ein neuer Kommentar einen Buzz immer wieder an die erste Stelle der Timeline bringt sieht man sofort, welche Themen grade "heiss" sind und welche nicht. Das diese Funktion auch den Nachteil bringt, dass man einen Buzz, den mal vielleicht schon einige Male gelesen immer wieder neu präsentiert bekommt, wurde besonders heiss und intensiv diskutiert. Insgesamt ein runder Beitrag rum um Buzz.

Der Buzz von Christoph Müller-Girod ist übrigens hier zu finden und mein jungfräulicher Buzz hier.

Der nächste Vortrag wurde von Markus Möller (@derlangemarkus) und Sean A. Kollak (@SeanKollak) gehalten. Sie stellten ihre Erklärmaschine Twick.it vor. Twick.it verwaltet kurze, von Nutzern erstellte und bewertete Erklärungen für Themen und Begriffe. Also eine Art Wikipedia mit dem Unterschied, dass hier nur 140 Zeichen zur Verfügung stehen, um einen Begriff zu erklären. Das hat natürlich zur Folge, dass man auf Twick.it sehr auf den Punkt gebrachte Erklärungen finden kann. Jeder User hat nach dem Verfassen einer Erklärug die Möglichkeit eine URL anzugeben, um weiter auf das Thema zu verlinken. Hier bietet sich aus Marketingsicht für Unternhemen die Möglichkeit branchenspezifische Begriffe zu erläutern und für weitere Informationen auf ihre Website zu verlinken, um den User zu sich zu ziehen. Natürlich sollten hier nur wirklich sinnvolle Landing-Pages verlinkt werden, da die Beiträge bewertet werden, es sonst einfach einen schlechten Eindruck vom Unternehmen vermittelt und weil plumpe Werbung auf Twick.it nicht erwünscht ist und zur Löschung führen kann. Desweiteren bietet Twick.it noch weitere nützliche features. Besonders hervorzuheben ist die Funktion, dass beim Drücken der ALT-Taste und dem markieren eines beliebigen Wortes die passende Erklärung aufpoppt, wenn es diese gibt. Das es dieses feature auch als WordPress Plugin gibt, wird für viele Blogger interessant sein, weil echt was Neues ist und der Leser selber entscheiden kann, welche Begriffe er erklärt haben will und welche eben nicht.

Alles in allem waren es zwei sehr schöne Vorträge mit guten Diskussionen. Nach den Vorträgen gab es noch etwas Netzwerken und Smalltalk wodurch der Abend gut ausgeklungen ist.

Als Abschluss gibts noch eine Impression zur Verdeutlichung, was so los war.


Danke auch an Stefan Evertz (@hirnrinde), der den Twittwoch organisiert hat...

1 Kommentare:

Eike Ollech hat gesagt…

Nach der Entfernung des alten Kommentartools sind leider alle Kommentare weg! Sorry

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